COOLSCULPTING – EIN ERFAHRUNGSBERICHT

Ein Erfahrungsbericht von Markus

Vorgeschichte

Ich bin 36, Triathlet und trainiere rund 20 Stunden pro Woche. Ich ernähre mich sehr gesund. Jede Mahlzeit wird selbst, frisch sowie regional und saisonal gekocht. Vor meinem ersten Halbmarathon im Sommer 2013 hatte ich mit Ausdauersport zwar wenig am Hut, war jedoch immer sportlich (u.a. 20 Jahre Golf auf Single Hcp Niveau). Mit zunehmender sportlicher Herausforderung (ich habe gerade meine dritte Ironman Langdistanz in 10:58h gefinisht) perfektionierte ich natürlich auch meine Ernährung. Trotzdem ist es mir nicht gelungen meine Fettpölsterchen an den Hüften in den Griff zu bekommen. Da ich sehr hohe Ansprüche an mich stelle und mich dieser optische Makel einfach gestört hat, habe ich mich zu einer Coolsculpting Behandlung (Kryolipolyse), welche die besten Ergebnisse verspricht, entschlossen.

Bei der Recherche im Internet ist mir aufgefallen, dass es hier viele Anbieter mit teils unterschiedlichen Ergebnissen gibt. Das Originalverfahren der Firma ZELTIQ wird in Klagenfurt in der OMNIMED Praxis angeboten. Da für mich nur dies in Frage kam, vereinbarte ich einen Termin.

Wie funktioniert Coolsculpting?

Beim Verfahren wird mit einem speziellen Applikator, welcher ein Vakuum erzeugt, der Behandlungsbereich angesaugt. Es beginnt ein Zyklus intensiver Kühlung, wobei nur die Fettzellen im gewünschten Areal angesprochen werden, das übrige Gewebe bleibt unversehrt. Die Behandlungsdauer beträgt je nach Areal zwischen 35 und 75 Minuten

Nach der Behandlung gehen die Zellen in den Zustand der Apoptose (kontrollierter Zelluntergang) über, was so viel bedeutet, dass die Fettzellen auf natürliche Art und Weise absterben und das Fettgewebe dauerhaft schrumpft. Die Fettzellen werden über das Lymphsystem verstoffwechselt und einfach abtransportiert und verschwinden innerhalb der nächsten Wochen. Nach 2-3 Monaten wird die Fettschicht deutlich reduziert. Coolsculpting wirkt nachhaltig.

Die Behandlung

Beim Behandlungstermin in der ausgesprochen schönen Praxis fühlt man sich sofort wohl. In Ruhe wird das Verfahren erklärt und alles vorbereitet. Es werden Fotos gemacht um den Erfolg zu dokumentieren. Coolsculpting eignet sich am besten bei Menschen die eigentlich schlank bzw. normal gebaut sind aber einfach gewisse Problemzonen, wie Kinn, Oberarme, Bauch, Hüften oder Beininnenseite haben. Mit meinen Fettpölsterchen an den Hüften bin ich also der ideale Patient. Der wichtigste Teil der Behandlung ist die genaue Definition des Behandlungsbereiches. Der Bereich wird genau eingezeichnet, damit man im Anschluss bei der eigentlichen Behandlung den passenden Coolsculpting Applikator an der richtigen Stelle anwenden kann.

In Klagenfurt genießt man den Vorteil dass zwei Geräte zur Verfügung stehen (Dual Sculpting) und so die Behandlungsdauer reduziert werden kann. In meinem Fall einer links und einer rechts, für 30 Minuten in Summe.

Rund um die betreffenden Stellen wird nun ein Kälteschutz aufgetragen. Der Applikator wird aufgesetzt und saugt sich sofort an. Das Coolsculpting Verfahren beginnt. Zu Beginn der Behandlung spüre ich ein Ziehen und Kälte, es ist ungewohnt aber nicht schmerzhaft. Dieses Gefühl verschwindet nach ein bis zwei Minuten. Danach spürt man gar nichts mehr.

Nachdem die Applikatoren nach 30 Minuten abgenommen werden ist die Haut an den betroffenen Stellen gerötet und angeschwollen. Nun werden die betroffenen Stellen ein paar Minuten massiert, um die Wirkung des Verfahrens zu verbessern. Dies ist unangenehm aber im Hinblick auf den Erfolg und die sonst ja nicht invasive Methode akzeptabel.

Der weitere Verlauf

Man darf sich nicht erschrecken, denn die erste Woche nach der Behandlung ist der Fettpolster größer als vorher, denn diese Entzündungsreaktion ist gewollt. Man kann alles machen, Sport usw. jedoch sollte es vermieden werden für ein paar Wochen entzündungshemmende Medikamente (Voltaren, Aspirin, Parkemed, usw.) einzunehmen.

Der Abbau der Fettzellen geschieht nicht von heute auf morgen sondern dauert Wochen. Nach 5-8 Wochen sieht man die ersten Ergebnisse. Nach 12 Wochen sollten die Fettpölster schon deutlich verschwunden sein. Fettzellen werden jedoch sogar bis zu 6 Monate lang nach der Behandlung abgebaut. Und so war es auch bei mir. Ich wurde zunächst ungeduldig, zumal es in der ersten Woche wirklich gar nicht schön aussah. Die betroffenen Stellen hat waren taub und druckempfindlich. Dieser Zustand lässt nach einer Woche nach.

Nach 6 Monaten kann ich wirklich glücklich sagen, die Fettpölster an den Hüften sind weg und dies nachhaltig. Ich bin wirklich positiv überrascht und sehr glücklich und kann dieses Verfahren wirklich jedem weiterempfehlen der trotz Sport und Diät hartnäckige Problemzonen hat und diese loswerden möchte.

*** In freundlicher Kooperation mit OMNIMED

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